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Vitalstoffe: Die häufigsten Mythen und Vorurteile

Alternative Medizin - auch die orthomolekulare Medizin - die sich mit Vitaminen und Mineralstoffen zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten befasst, wird von vielen Schulmedizinern abgelehnt. Mit immer wieder weitergetragenen Vorurteilen soll die Orthomolekularmedizin in Verruf gebracht werden. Als Patient kann man sich darüber aber getrost hinwegsetzen.

Vitalstoff-Präparate können in ihrer Wirksamkeit nicht nachgewiesen werden
Wirksamkeitsnachweise sind eine kostspielige Angelegenheit und werden normalerweise von den großen Pharmakonzernen in Auftrag gegeben. Für die mittelständischen Vitalstoffvertreiber sind groß angelegte Studien einfach zu teuer. Dennoch gibt es unabhängige Vitalstoffstudien, die in vielen Punkten die Wirksamkeit belegen. Doch wer nimmt diese Studien wahr, wenn sie nicht mit großem Aufwand veröffentlicht werden? Außerdem kann mit Vitalstoffen nicht viel Geld verdient werden, da sie als Naturprodukte nicht patentiert sind.

In unserer Gesellschaft gibt es keinen Vitaminmangel
Es stimmt, dass Ernährungsexperten immer wieder behaupten, dass ein Verbraucher bei fünf regelmäßig über den Tag verteilten Portionen Obst und Gemüse den Vitaminbedarf decken kann.
Solche Angaben können allerdings nicht berücksichtigen, wie viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in Früchten und Gemüse zum Zeitpunkt ihres Kaufes im Supermarkt noch enthalten sind. Man sieht dem Obst und Gemüse leider die Anbaubedingungen oder den ursprünglichen Reifegrad bei der Ernte nicht an. Ebenso wenig weiss man, wie lange sie transportiert und gelagert oder ob sie mit Strahlen oder Gasen behandelt wurden. Wenn sie dann noch zu Hause einige Tage aufbewahrt, schliesslich geschält, gegart, gekocht oder sogar mehrfach aufgewärmt werden, kann man über den Gehalt an Vitalstoffen allenfalls noch spekulieren ! (die "Costa plastica" in Spanien lässt grüssen !).Ganz abgesehen davon - wer verzehrt regelmässig fünf Portionen Obst und Gemüse aus Bioproduktion pro Tag ?!

Vitamin C kann schädlich sein und Nierensteine erzeugen
Dieses Vorurteil stammt aus einer 1981 unternommenen Studie, bei der den Verantwortlichen ein Fehler unterlaufen ist. Im Urin der Probanden wurden nach der Einnahme von Vitamin C zu hohe Oxalsäurewerte gemessen. Im Nachhinein wurde klar, dass sich die Säure erst später nach dem Ausscheiden des Urins gebildet hatte.

Vitamine werden über den Urin wieder ausgeschieden
Dies ist das Lieblingsargument der Vitalstoffgegner, vor allem vieler Ärzte. Es stimmt, dass überschüssige Vitalstoffe bzw. alle wasserlöslichen Vitamine über den Urin wieder ausgeschieden werden - aber erst nachdem sie zuvor im Körper aktiv waren und ihre Arbeit getan haben (ist ja übrigens bei den Medikamenten nicht anders). Medizinern, die davon in ihrer Universitätsausbildung nichts gehört haben, fehlt ganz einfach das entsprechende Grundwissen. Abgesehen davon entfalten Vitalstoffe zumindest keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen und bleibende Schäden im Körper, was man von vielen Medikamenten nicht wirklich behaupten kann !

Lassen Sie sich deshalb von sogenannten "Fachpersonen", die nach dem Grundsatz verfahren "keine Vitamine, keine Mineralstoffe - ausschließlich Medikamente", nicht verunsichern. Diese arbeiten in der Regel nach dem Motto: "Wer gesund ist, wurde nur noch nicht gründlich untersucht" !

70% aller Krankheiten werden heute als ernährungsbedingt eingestuft. Hauptrisikofaktor ist dabei Vitamin- und Mineralstoffmangel
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